Das RDB-Dateiformat (Redis Database) ist eine kompakte, binäre Darstellung der Daten, die zu einem bestimmten Zeitpunkt in einem Redis-In-Memory-Datenspeicher abgelegt sind. Es fungiert als Point-in-Time-Snapshot des Datensatzes und erfasst alle Schlüssel sowie deren zugehörige Werte, einschließlich Strings, Listen, Sets und Hashes. Dieses Format wird primär zur Persistenz verwendet, wodurch Redis seinen Zustand nach einem Neustart wiederherstellen oder Daten zwischen verschiedenen Instanzen zur Replikation oder Migration übertragen kann. Da RDB-Dateien hochkomprimiert und für ein schnelles Laden optimiert sind, sind sie deutlich kleiner als die entsprechenden Daten in einer Append Only File (AOF). Die Erstellung einer RDB-Datei wird üblicherweise durch einen Hintergrundprozess mittels des 'fork'-Systemaufrufs abgewickelt, wodurch sichergestellt wird, dass der Redis-Hauptprozess weiterhin Client-Anfragen mit minimalen Leistungseinbußen bedienen kann. Obwohl es hervorragend für Backups und die Notfallwiederherstellung geeignet ist, ist zu beachten, dass Daten, die zwischen den Snapshots hinzugefügt wurden, bei einem Systemabsturz verloren gehen können. Aus diesem Grund wird es für eine höhere Datensicherheit häufig in Kombination mit AOF eingesetzt.