Die Dateiendung .opdownload bezeichnet ein temporäres Dateiformat, das exklusiv vom Opera-Webbrowser verwendet wird. Wenn ein Benutzer einen Dateidownload startet, erstellt Opera diese Datei als Platzhalter für den eingehenden Datenstrom. Sie fungiert als Container für die Bytes, die vom Remote-Server auf den lokalen Speicher übertragen werden. Die Datei verbleibt in diesem Zustand, bis der Download-Vorgang entweder erfolgreich abgeschlossen oder unterbrochen wird. Sobald der Download beendet ist, benennt Opera die Datei automatisch in ihre ursprünglich vorgesehene Endung um (z. B. .zip, .exe, .pdf) und entfernt das Suffix .opdownload. Wenn ein Download pausiert oder unterbrochen wird, bleibt die Datei auf dem Datenträger bestehen, was es dem Browser ermöglicht, die Übertragung später fortzusetzen, indem die verbleibenden Daten an die bestehende Teil-Datei angehängt werden. Es handelt sich hierbei nicht um ein eigenständiges Dokument- oder Medienformat, das von Standardanwendungen geöffnet werden kann; es ist ein reines Artefakt auf Systemebene, das vom Download-Manager des Browsers verwaltet wird.